Geschichte


Gegründet von Mater M. Auguste Zankel, die, als gebürtige Fürtherin, zusammen mit drei weiteren Ordensfrauen aus dem Institut der Englischen Fräulein (Maria-Ward-Schwestern) in Bamberg und einer „weltlichen“ Lehrerin, in einem Haus in der Klaragasse am 6. Juni 1854 für 60 Schülerinnen den Unterricht aufnahm, entwickelte sich das Bildungsinstitut für Mädchen so rasch, dass bis 1880 ein neuer Gebäudekomplex in der Tafelhofstraße bezogen werden musste.

Es bestand nun eine vollständig höhere Mädchenschule mit zehn Klassen für 300 Schülerinnen. Ab 1912 wurden die ersten vier Klassen als getrennte Schulgattung unter der Bezeichnung „Private Vorschule“ – später Volksschule – geführt. Eine Erweiterung der Schule erfolgte mit Einführung des neuen Schultyps der sechsklassigen Mädchenmittelschule 1918. Seit 1924 erhielt die Höhere Mädchenschule den Namen „Mädchenlyzeum am Institut der Englischen Fräulein in Nürnberg“ und war damit das erste katholische Mädchenlyzeum Mittelfrankens. Die Schülerzahl betrug 1260.

Die Herrschaft des Nationalsozialismus setzte der Schule ein Ende. Sie wurde vom Staat geschlossen. Die Gebäude wurden 1945 durch Bomben total zerstört. Schon im September 1946 begann jedoch mit 422 Schülerinnen eine neue Epoche für die Maria-Ward-Schule. In der notdürftig hergerichteten Chevaulegerkaserne an der Bärenschanze konnte der Schulbetrieb mit vier Klassen Grundschule und vier Klassen Mädchenrealschule (entspricht heute dem Gymnasium) wieder begonnen werden.

Drei Jahre später war die Zahl der Schülerinnen bereits wieder auf 900 gestiegen, das Bildungsangebot wurde erweitert, und 1954, im 100. Jahr ihres Bestehens, verließen erstmalig 14 Abiturientinnen die Schule. Seit 1961 besitzt die Maria-Ward-Schule ein neues Gebäude zwischen Keßlerplatz und Prinzregentenufer, wo im Jahre 2002 die letzte Erweiterung erfolgte und zur Zeit rund 1400 Schülerinnen unterrichtet werden.


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