Leitbild



Leitbild der Maria-Ward-Grundschule


  

 

Die Maria-Ward-Schule Nürnberg ist eine private Mädchenschule in der Trä­gerschaft der Erzdiözese Bamberg. Drei Schularten befinden sich unter einem Dach – eine zweizügige Grundschule, Realschule und Gymnasium – wobei jede Schulart für sich ein eigenständiger Teil der Schulfamilie ist.

Mary Ward (1585 - 1645), Gründerin der Maria-Ward-Schwestern, machte die Erziehung von Mädchen zum Schwerpunkt ihrer Ordensgründung.

Im Mittelpunkt unserer Erziehungsarbeit steht die ganzheitliche Persönlich­keitsbildung auf der Basis christlicher Werte: fundierte Bildung, individuelle Zuwendung, Toleranz und Offenheit, ökumenischer Geist, demokratische Gesin­nung, christliches Verantwortungsbewusstsein, Mitmenschlichkeit, soziales Engagement und ein christlich gestaltetes Schulleben.

Um diese Ziele für unsere Schülerinnen noch besser zu verwirklichen, werden wir ab dem Schuljahr 2013/14 mit Elementen des Marchtaler Plans arbeiten.

Der Marchtaler Plan ist ursprünglich der Rahmenplan für die Katholischen Freien Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Benannt wurde er nach seinem Ent­ste­hungs­ort, dem Kloster Obermarchtal nahe Ulm. Der Marchtaler Plan hat wesentliche Gedanken der Montessori-Pädagogik und Ansätze von Peter Petersen (Jena-Plan) aufge­nommen und sie in eigener Weise umgesetzt. 

Die Intentionen von Erziehung und Bildung entsprechend dem Marchta­ler Plan sind:

  • Vermittlung von Bildung und Wissen, »die den Anforderungen genü­­gen, die heute an eine gute Schule zu stellen sind«,
  • ganzheitlich personale und soziale Erziehung, die die harmonische Ent­­­­fal­tung und Förderung der körperlichen und geistigen Anlagen,
    so­zia­les Engagement und Mitarbeit in der menschlichen Gesellschaft anstrebt,
  • sittlich-religiöse Erziehung, die vertraut macht mit der Botschaft Jesu Christi, zu personal vollzogenem Glauben hinführt und die erfahren lässt, dass Menschsein letztlich auf Hoffnung hin angelegt ist (S. 13 Marchtaler Plan der Diözese Rottenburg-Stuttgart). 

 

 

Der Unterricht umfasst unter anderem diese Strukturelemente:

  • Morgenkreis (MK): Nach dem Wochenende beginnt die Woche mit dem „Mor­genkreis“, einer „Stilleübung“, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Rückschau auf Erlebtes zu halten, und kann mit einem „Abschlusskreis“ am Freitag enden (Beginn im Schuljahr 2013/14).
  • Freie Stillarbeit (FSA): Die freie Stillarbeit beinhaltet konzentriertes Arbeiten in einer vorbereiteten Lernumgebung mit freier Wahl des Themas, der Zeit, der Arbeitsform, der Partner und des Raumes. Die Inhalte ergeben sich aus dem amtlichen Lehrplan (Beginn im  Schuljahr 2014/15).
  • Vernetzter Unterricht (VU): Der Vernetzte Unterricht  überschreitet die herkömmliche Gliederung der Stoffe nach Fächern und  stellt eine Verknüpfung der zu unterrichtenden Bereiche (Deutsch, Religionslehre,  Heimat- und Sachunterricht, Kunst, Musik, …) dar. Im Grundlegenden Unterricht in den Klassen 1 und 2 wird das in Bayern schon ähnlich umgesetzt.

(sinngemäß entnommen aus dem Marchtaler Plan der Katholischen Freien Volksschule Augsburg, November 2005).

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Eine Reihe weiterer pädagogischer Besonderheiten prägt das Schulleben der Maria-Ward-Grundschule bereits seit längerem oder ist aktuell in Planung:

Musikalische Grundschule

Seit dem Schuljahr 2011/12 beteiligt sich die Maria-Ward-Grundschule an dem Projekt "Musikalische Grundschulen" in Bayern, das vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Bertelsmann Stiftung unterstützt wird.

Das übergeordnete Ziel aller Musikalischen Grundschulen heißt: mehr Musik, in mehr Fächern, zu mehr Gelegenheiten und von mehr Lehrkräften / Beteiligten.

Musik soll in den Unterricht aller Fächer und in den gesamten Schulalltag hineinwirken. Musik wird zu einem Gestaltungselement und wirkt als verbindendes Element zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Eltern, also zwischen der gesamten Schulfamilie.

An folgenden Elementen wird dies erlebbar:

Unsere Schule pflegt feste musikalische Rituale: Musik wird im Laufe des Schultages als Moment der Auflockerung, Entspannung und zur Konzentrationsförderung eingesetzt. In vielen Fächern wird die Verknüpfung von Inhalten und Musik angestrebt. Durch die Öffnung nach außen erleben die Kinder unterschiedliche Musiker und die Bandbreite der Musik. Sie nehmen an kulturellen Angeboten teil (Konzerte, Opernhaus, Besuche von verschiedensten Musikern, …). Die Schülerinnen entdecken und entfalten Fähigkeiten und musikalisches Gespür. Alle Schülerinnen und Lehrkräfte erleben das Gemeinschaftsgefühl beim Singen und Musizieren der gesamten Schule.

Folgende Punkte gehören mittlerweile zu unserem festen Programm: ein gemeinsames Schulliederbuch, das Lied des Monats und das gemeinsame Singen, Advents-, Herbst- und Frühjahrssingen, vielfältige Kontakte zu Musikern aller Art, Chorklassen für alle Jahrgangsstufen, Flötenunterricht und Vermittlung von weiterem Instrumentalunterricht, Teilnahme an musikalischen Veranstaltungen,…

Seit 2013 sind wir als „Musikalische Grundschule“ zertifiziert.

Als Maria-Ward-Schulen haben wir am Wettbewerb „Musik gewinnt“, der vom Verband Deutscher Schulmusiker (vds) in Zusammenarbeit mit der Strecker-Stiftung Mainz, dem Kulturradio WDR3, der INITIATIVE HÖREN e.V. und dem Deutschen Musikrat ausgeschrieben wurde, teilgenommen und einen Preis gewonnen.

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Klasse 2000     

Seit vielen Jahren beteiligen sich alle Klassen an dem Unterrichtsprogramm „Klasse2000“ zur Gesundheitsförderung sowie Gewalt- und Suchtprävention. Die Grundschule ist deshalb seit Sommer 2009 für ihr Engagement mit dem Klasse2000 – Zertifikat ausgezeichnet. Für vier Schulklassen hat die AOK die Patenschaft übernommen.

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Leseförderung

Lesen ist eine wesentliche Voraussetzung, um erfolgreich in allen Bereichen lernen zu können. Lesen ist die Grundlage für den sicheren Umgang mit Medien. Deshalb legen wir Wert auf die Entwicklung einer Lesekultur. Es gibt eine Zentralbibliothek mit einer umfangreichen Kinderbuchabteilung, in der sich die Kinder Bücher ausleihen oder zum Schmökern und Lesen aufhalten können. Der Lesekoffer der Buchhandlung Pelzner, das NN-Zeitungsprojekt in den 4. Klassen, die regelmäßigen Dichterlesungen oder Lesen üben mit Antolin ergänzen den schulischen Leseunterricht.


Religiöses Profil

Wir feiern regelmäßig Schulgottesdienste. In den ersten und zweiten Klassen sind das jeweils einmal im Vierteljahr ökumenische Wortgottesdienste. In den Klassen drei und vier finden alle zwei Monate Eucharistiefeiern statt. In der 3. Klasse dürfen die Kinder, wenn sie dies wünschen, in der Schule zur Erstkommunion und zur Erst­beichte gehen. Frau Anderl steht den Schülerinnen und den Eltern als Schulseelsorgerin zur Verfügung.


Schulgeldpatenschaft für Kinder aus dem Senegal

Seit 2007 unterhält das Erzbistum Bamberg eine Partnerschaft mit der Diözese Thiès im Senegal. Die Schulen in Trägerschaft der Erzdiözese unterstützten im Schuljahr 2011 / 2012 das Collège St. Gabriel in Thiès mit einer Spende von 55.555 Euro, so dass das bestehende Schulgebäude erweitert werden konnte.

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„Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und Schule“, fordert die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Wir wollen mithelfen, dass dieses Recht für zwei Kinder Wirklichkeit wird. Mit 1 € je Schülerin werden wir konkret zwei Schüler/innen aus dem Senegal für ein Jahr den Besuch der sechsstufigen Grundschule ermöglichen. Als Schulgeld-Paten können wir den Weg „unseres“ Mädchens oder Jungen mitverfolgen. Die Schulabteilung Thiès im Senegal gibt uns zunächst Auskunft über das Kind und seine familiären Verhältnisse. Außerdem schreiben uns die Schüler/innen mehrmals im Jahr einen kleinen Brief.

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Offene Ganztagesschule

Der Schule angeschlossen ist eine Offene Ganztagesschule mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung. Die Zeiten sind bis 14 Uhr oder bis 17 Uhr buchbar.

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Konzept zur Erziehungspartnerschaft 

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Das Leitbild der Maria-Ward-Grundschule wurde von der Lehrerkonferenz am 17. Juni 2013 einstimmig beschlossen.

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