Fachschaft Biologie

Ein Tag in der Kläranlage

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Exkursionstag der 10. Klassen

Bei dem Wort Kläranlage denkt man erst an Gestank und ekliges Wasser … was völlig stimmt, aber es steckt so viel mehr Interessantes dahinter wie unser schmutziges Wasser behandelt wird, dass es dann wieder völlig gereinigt und klar aus dem Wasserhahn kommt.

Wir, ein paar Schülerinnen der 10. Klasse, durften mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und haben interessante Entdeckungen gemacht. Um einmal einen Blick in die Geschichte zu werfen: In Nürnberg gab er nach einer Choleraepidemie (1913) die erste Kläranlage in Bayern, um den Einwohnern eine bessere und gesündere hygienische Versorgung zu ermöglichen. Die Kläranlage ist heute in 2 einzelne Kläranlagen aufgeteilt. Kläranlage 1 (von 1913) versorgt 1,2 Mio. Einwohner. Die zweite wurde später dazu gebaut, da sie auch die umliegenden Orte und die Industriegebiete mit frischem Wasser versorgen soll.

Von außen sieht die Kläranlage ziemlich unscheinbar und klein aus, aber wenn man durch das Tor geht, sind da so viele Wege und man kann sich glatt verlaufen. Es gibt verschiedene Bereiche der Reinigung, die auch durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind. Im ersten Bereich wird das Wasser mechanisch gereinigt mit vielen Maschinen wie zum Beispiel dem Rechen, der den ganzen Müll aus dem Wasser filtert. Dann gibt es noch eine biologische Reinigung, wo das Wasser mit Hilfe von Bakterien gereinigt wir. Für den dabei entstehenden Klärschlamm gibt es riesige Behälter, die aussehen wie Blumenvasen. Man konnte eigentlich während der Führung jede Station, die das Wasser durchläuft bis es wieder klar und sauber wird, gut erkennen.

Ich selbst war wirklich angenehm überrascht wie sich der zuerst dagewesene Ekel und das wenige Interesse in Erstaunen und Spaß entwickelt haben. Ich kann jetzt viel mehr wertschätzen, wie viel ich diesen Leuten, die den ganzen Tag in diesem Gestank (ok es hat wirklich gestunken :-))  für mein sauberes Wasser, das jeden Tag so oft und solange ich möchte aus dem Hahn kommt, arbeiten, eigentlich zu verdanken habe!

Alles in allem hat sich der Exkursionstag echt gelohnt und war letzten Endes sehr spannend.

Carina Döring, G10a


Fairtrade, Gloria Ziegler und Emilia Schröpfer G8a

Woher kommt eigentlich meine Jeans? Wie und Wo wird sie hergestellt?
Und wie sind die Arbeitsbedingungen in diesen Ländern?

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Die Antworten auf diese Fragen fanden wir, die 8a des Gymnasiums an unserem Exkursionstag am 23.02.2017 durch das Thema „Fairkauft“.


Um zehn Uhr morgens erhielten wir eine Führung, zu welcher wir in zwei Gruppen eingeteilt und versetzt von zwei Mitarbeiterinnen des „Weltladens“ zu verschiedenen Stationen geführt wurden.


In der Straße der Menschenrechte erfuhren wir, dass die Menschenrechte auf der ganzen Welt und für jeden Menschen gelten und dass fast alles, was wir hier in Deutschland für unser tägliches Leben brauchen, aus der „Dritten Welt“ kommt, einschließlich des Wasserhahnes und der Klingel an der Eingangstür. An einer weiteren Station bekamen wir durch Fotos und kurze Texte Einblick in die Arbeitsbedingungen in den Ländern, in denen z.B. unsere Kleidung hergestellt wird. Dort mangelt es oft an Sicherheit und Schutz für Arbeiter/-innen, was viele von ihnen mit ihrer Gesundheit oder sogar dem Leben einbüßen müssen. Am Beispiel eines Second-Hand Shops, durch dessen Betrieb drogenabhängigen Frauen geholfen wird, wurde uns gezeigt, wie man den Verkauf von Kleidung und Accessories sozial umsetzen kann.


„Der Weltladen“ stellte die letzte Station dar, die wir am Vormittag besuchten. Hier wurde uns anhand des Fairtrade-Siegels erläutert, worauf wir beim kaufen von „fairen“ Produkten achten müssen. Auf einigen Produkten, die wir im Laden entdeckten, steht ein kurzer Text über die Herkunft der Artikel und warum sie „fair“ sind, beispielsweise Armbänder, mit denen Frauen ihren Lebensunterhalt verdienen und sich nebenbei um ihre Kinder kümmern können. Nach einer Mittagspause wurde noch ein Workshop in den Räumen des Fensters zur Welt durchgeführt, der insgesamt drei Stationen umfasste. An Station eins erfuhren wir, wie eine Jeans hergestellt und in welchen Ländern der jeweilige Herstellungsschritt durchgeführt wird. Der Weg, den eine Jeans zurücklegt, ist ungefähr so lang als würde sie zwei Mal um die Welt gebracht werden. An der zweiten Station verglichen wir die Arbeitsbedingungen, die Sicherheit und die Rechte einer Näherin in der „Dritten Welt“ mit denen einer Arbeiterin in Deutschland. Uns fiel auf, dass in den Herstellungsländern oft genau das Gegenteil der Vorteile, die uns in Deutschland geboten werden, herrscht. An der letzten Station haben wir uns Verbesserungsmöglichkeiten überlegt, indem jeder seine Vorschläge auf ein großes Blatt geschrieben hat. Die anderen durften zu jedem Vorschlag ihre Meinung anfügen, wodurch eine „schriftliche“ Diskussion entstanden ist.

Der Exkursionstag war insgesamt ein sehr lehrreicher Tag.


 

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mwgym