Fachschaft Französisch

1          Lehrkräfte 

Am Maria-Ward-Gymnasium unterrichten derzeit folgende Lehrkräfte das Fach Französisch: 

StDin i.K. Carola Bauer (Fachbetreuerin für Französisch und Betreuerin des Schüleraustauschs mit Carpentras/ La Réunion)

StDin i.K. Manuela Arona

StDin i.K. Isolde Betz- Rosenzweig

StDin i.K. Dr. Claudia Christ- Pribbernow

OStRin i.K. Véronique Freudhöfer

StDin i.K. Lucia Meyer

StRin i.K. Martina Uschold 

2          Grundwissen 

Das Grundwissen entspricht den Inhalten des bayerischen Lehrplans. 

Für die Jahrgangsstufen 6 und 7 gilt der Lehrplan des G9 

Jahrgangsstufe

Grundwissen

6

Die Schülerinnen und Schüler verstehen auf ihr unmittelbares Lebensumfeld (z. B. Familie, Schule) bezogene sehr einfache kurze Texte (z. B. Minidialoge), wenn diese sehr langsam und deutlich gesprochen werden und/oder wenn sie mehrmals gehört bzw. gelesen werden können.

  • Sie äußern sich in sehr einfacher Weise über vertraute Sachverhalte (z. B. Informationen zur eigenen Person, Familie) in altersgemäßen Alltagssituationen (z. B. Freizeit, Schule), wobei sie bekannte Wörter und Sätze meist klar und korrekt aussprechen bzw. intensiv geübten Wortschatz richtig schreiben.
  • Sie übertragen sehr kurze Mitteilungen oder bildgestützte Informationen (z. B. Einkaufsdialoge, Plakate) auf einfachste Weise ins Deutsche bzw. ins Französische.
  • In kurzen Situationen des alltäglichen Lebens in Frankreich legen sie (ggf. im Rollenspiel) ein sozial angemessenes Kommunikationsverhalten an den Tag und nehmen grundlegende kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede im deutschen und französischen Alltag bewusst wahr, z. B. Begrüßungsrituale.
  • Beim Erlernen des Englischen erworbene Techniken und Strategien übertragen sie auf das Französische und nutzen das Lehrwerk zum Lernen, Wiederholen und Nachschlagen.
  • Die in Jahrgangsstufe 6 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

7

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen kurze Gespräche sowie Hör- und Hörsehtexte (z. B. Filmclips, Sprachnachrichten) zu vertrauten Themen, die relativ langsam und deutlich gesprochen bzw. bei Bedarf wiederholt werden.
  • Sie verstehen einfache, auch bildgestützte Texte (z. B. Startseiten zu Webauftritten berühmter Sehenswürdigkeiten, planches de BD) zu Alltagsthemen (z. B. Hobbys, Urlaub, Mediennutzung) in ihren Schlüsselaussagen.
  • Sie kommunizieren unter Verwendung einfacher grammatikalischer Strukturen über altersgemäße Sachverhalte (z. B. Ferienerlebnisse) und stellen situationsadäquate Fragen, wobei sie bekannte Wörter und Wendungen richtig aussprechen und betonen bzw. Texte mit bekanntem Wortschatz korrekt schreiben und erste Strukturwörter (z. B. puisensuite) verwenden.
  • Kurze Mitteilungen oder Informationen auch aus bildgestützten Texten (z. B. Erklärung einer Frühstückskarte im Hotel, Rezepte) übertragen sie vom Deutschen ins Französische und umgekehrt.
  • In vertrauten Lebensbereichen (z. B. Schule, Einkaufen) berücksichtigen sie kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich und verhalten sich in alltäglichen Begegnungen mit Französinnen und Franzosen (ggf. im Rollenspiel) situationsangemessen. Sie setzen sich altersgemäß mit aktuellen Anlässen in Frankreich auseinander.
  • Sie übertragen beim Erlernen des Englischen erworbene Lerntechniken und -strategien auf das Französische (ggf. auch unter Zuhilfenahme von digitalen Aufnahmegeräten, Webanwendungen, Textverarbeitungsprogrammen und Apps), schätzen ihren Lernfortschritt selbst ein und planen Wiederholungsphasen.
  • Die in Jahrgangsstufe 7 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

 

Jahrgangsstufe

Grundwissen

8

  • die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur elementaren Sprachverwendung entsprechend der Stufe A2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
  • die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur inhaltlichen und formalen Erschließung verschiedenartiger, zunehmend längerer und etwas komplexerer Texte sowie zur Erstellung etwas längerer und komplexerer Texte befähigen
  • Wissen über Jugend- und Freizeitkultur in der französischsprachigen Welt im Vergleich zur eigenen Situation; Respekt vor anderen Denkweisen und Wertvorstellungen; Einblicke in die aktuelle Situation am Beispiel einer Region; Einblicke in die Verbreitung der französischen Sprache außerhalb Europas,Kenntnisse über Québec
  • selbständiges Anwenden von Techniken zum Lernen/Wiederholen von Wortschatz/Grammatik; Nutzen von Hilfsmitteln zur Informationsbeschaffung/des zweisprachigen Wörterbuchs; Präsentieren kleinerer freier Beiträge

9

  • die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur zunehmend selbständigen Sprachverwendung entsprechend der Stufe B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens 
  • die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur inhaltlichen und formalen Erschließung längerer und komplexerer, weitgehend authentischer Texte sowie zur Erstellung verschiedenartiger, zunehmend komplexerer Texte befähigen
  • Einblicke in die deutsch-französischen Beziehungen
  • zunehmend selbständiges Anwenden von Techniken der Wort- und Texterschließung sowie der Umschreibung; adressatengerechte Darstellung der Ergebnisse aus selbständiger Informationsbeschaffung zu verschiedenen Themenbereichen

10

  • die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur weitgehend selbständigen Sprachverwendung entsprechend der Stufe B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
  • die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur inhaltlichen und formalen Erschließung komplexerer authentischer nicht-fiktionaler und fiktionaler Texte sowie zur adressatengerechten Erstellung längerer, inhaltlich zunehmend anspruchsvollerer Texte zu vielfältigen Schreibanlässen befähigen
  • Einblicke in die französische Arbeitswelt, Wirtschaft, Medienlandschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft; Kenntnisse über die deutsch-französischen Beziehungen ab dem 20. Jahrhundert; Einblicke in Geschichte und Kultur (seit dem 19. Jahrhundert)
  • Umgang mit dem einsprachigen Wörterbuch; eigenständige Evaluation von Arbeitstechniken; Gebrauch von Nachschlagewerken und einer Wiederholungsgrammatik; Kenntnis von Informationsquellen zur französischen Sprache und Zivilisation

11/ 12

Die Schüler führen auf der Grundlage der bisher erworbenen soliden Fertigkeiten und Kenntnisse Französisch fort und gelangen zu einer vertieften sprachlichen und interkulturellen Kompetenz. Dadurch erweitern sie ihre Allgemeinbildung, erwerben Studierfähigkeit und können ihr Wissen später auch berufsbezogen nutzen.

Im Gebrauch des Französischen in Wort und Schrift gewinnen sie zunehmend an Sicherheit und Flexibilität und bauen so ihre Kommunikationsfähigkeit aus. Die Erfahrung der eigenen Lernfortschritte soll die Freude der Jugendlichen an der Beschäftigung mit diesem Fach intensivieren und ihr Interesse daran fördern: Auch nach Beendigung ihrer Schullaufbahn sollen sie für eine selbständige Beschäftigung mit der französischen Sprache motiviert und dazu bereit sein, Entwicklungen in Frankreich und anderen frankophonen Ländern mit Aufgeschlossenheit zu begegnen und den Kontakt mit Französischsprachigen zu suchen.

In den Jahrgangsstufen 11 und 12 erwerben die Schüler eine wissenschaftspropädeutische Grundbildung mit praxisnahem Anwendungsbezug. Sie festigen und erweitern – auch in fächerübergreifenden Zusammenhängen – Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und können so die französische Sprache im schulischen, privaten und beruflichen Bereich nutzen. Sie befassen sich intensiv auch mit anspruchsvolleren Texten und Kommunikationssituationen, arbeiten mit einem hohen Maß an Selbständigkeit, setzen Lern- und Arbeitsmethoden bewusst ein und nutzen dabei auch außerschulische Lernmöglichkeiten. Die eingehende Auseinandersetzung mit der Literatur und Kultur Frankreichs und der französischsprachigen Welt erfahren sie als Bereicherung. Soziokulturelle und kulturelle Phänomene sowie aktuelle Entwicklungen werden differenziert betrachtet, unterschiedliche, ggf. auch historische Perspektiven mit einbezogen.

 

3          Formen und Anzahl der Leistungserhebungen 

Jahrgangsstufe

Schriftliche Leistungserhebung

Mündliche Leistungserhebung

6

4

x

7

3

1

8

3

1

9

3

x

10

2

1

10 (Einführungsklasse)

3

1

11

2

x

12

1

1

4          Besondere Aktivitäten 

4.1      DELF 

Bei dem sogenannten DELF (Diplôme d'Etudes en langue française) handelt es sich um ein Zertifizierungsprogramm für Französisch, das seit 2005 in inzwischen 154 Ländern existiert. Alle Diplome tragen das Siegel des Ministère de l'Éducation Nationale. 

Schüler legen hierbei das DELF scolaire ab, d.h. ein DELF-Diplom, das speziell auf Jugendliche und Schüler inhaltlich zugeschnitten ist. 

Das DELF- Diplom bietet folgende Vorteile:

  • möglicher Erwerb eines international anerkannten Sprachdiploms

  • Aufwertung einer Bewerbung durch das Zertifikat

  • Vorbereitung auf die mündliche Schulaufgabe in der 10. Klasse

  • Zusätzliche Übungsmöglichkeit im Fach Französisch 

    Das DELF- Diplom kann auf folgenden Niveaus abgelegt werden:

    A: Elementare Sprachverwendung (A1: Anfänger - A2:Grundlegende Kenntnisse)
    B: Selbstständige Sprachverwendung (B1:Fortgeschrittene Sprachverwendung - B2:Selbständige Sprachverwendung)
    C: Kompetente Sprachverwendung ( C1:Fachkundige Sprachkenntnisse - C2:Annähernd muttersprachliche Kenntnisse)

    Die Bezeichnungen entsprechen hierbei dem GER (dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen zum Fremdsprachenerwerb). 

    Die DELF- Prüfung umfasst folgende Teile:

  • Hörverstehen

  • Textverständnis

  • Schriftlicher Ausdruck

  • Mündlicher Ausdruck 

    Das DELF- Zertifikat kostet:

    A1       36 €

    A2       54 €

    B1       60 €

    B2       84 € 

    Die Vorbereitung findet in einer Wochenstunde als Wahlfach am Maria-Ward-Gymnasium statt und, da das Maria-Ward-Gymnasium ein zertifiziertes Prüfungszentrum ist, findet die Prüfung im Haus statt. 

    In diesem Schuljahr nehmen 24 Schülerinnen am DELF- Kurs teil und bereiten sich auf ihre Prüfung für die Niveaustufen A2 und B1 am 25.03.2017 vor.

      

    4.2      Bundeswettbewerb Fremdsprachen 

    Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist ein bundesweiter Wettbewerb in Deutschland für Schüler der Klassen 6 bis 13 sowie Auszubildende.

    Er umfasst mehrere Kategorien:

  • SOLO (Klasse 8 bis 10), 

  • SOLO PLUS (ab Klasse 10), 

  • TEAM (Gruppen aus den Jahrgangsstufen 6 bis 10)

  • TEAM BERUF (Auszubildende in der beruflichen Erstausbildung und Schüler beruflicher Schulen)

    Das Maria-Ward-Gymnasium nimmt in diesem Jahr in den Kategorien Solo und Team an dem Wettbewerb teil.

    So stellt sich ein Team der Schülerinnen der zehnten Jahrgangsstufe dem Wettbewerb im  Bereich Team. 

    4.3      Austauschprogramme und Fahrten 

    4.3.1   Austausch mit Carpentras (Südfrankreich)

    Das Maria-Ward-Gymnasium unterhält einen Austausch mit der französischen Partnerschule Immaculé Conception in Carpentras, die in diesem Schuljahr mit einer weiteren Schule zu dem „Etablissement catholique Marie Pila“ (http://mariepila-carpentras.fr) fusionierte.

    Carpentras liegt in einem der schönsten Teile Frankreichs, nämlich der Provence im Süden Frankreichs.

    Durch die Teilnahme an dem Austausch schulen die Schülerinnen unterschiedliche Fähigkeiten:

  • Verbesserung der Sprachkenntnisse

  • Einblick in Land und Leute

  • Förderung der Selbstkompetenz

  • Steigerung der Selbstorganisation.

    Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder einen Austausch mit Carpentras, so reisten die deutschen Schülerinnen bbesuchen die französischen Schülerinnen ihre Austauschpartnerinnen Ende Mai/ Anfang Juni. Die deutschen Schülerinnen brechen im kommenden Schuljahr im Oktober nach Carpentras auf. Für weitere Fragen steht Frau StDin i.K. Carola Bauer als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

      

    4.3.2   Austausch mit La Réunion (Überseedepartement) 

    Ferner bietet das Maria-Ward-Gymnasium neben des Austauschs mit Carpentras noch einen weiteren Austausch mit einer französischsprachigen Schule an, nämlich dem Collège Adrien Cadet (http://college-adrien-cadet.ac-reunion.fr) in Les Avirons auf La Réunion.

    La Réunion ist ein französisches Überseedepartement, das sich im indischen Ozean knapp 700 km östlich von Madagaskar und  200 km entfernt von Mauritius befindet.

    Durch die Teilnahme an dem Austausch schulen die Schülerinnen unterschiedliche Fähigkeiten:

  • Verbesserung der Sprachkenntnisse

  • Einblick in Land und Leute

  • Besonderen Blick auf ein „anderes Frankreich“

  • Förderung der Selbstkompetenz

  • Steigerung der Selbstorganisation

    Im letzten Schuljahr brachen 16 Schülerinnen im März nach La Réunion auf und erlebten weitere unvergessliche Tage mit ihren Austauschpartnern im Mai in Nürnberg. Der nächste Austausch mit La Réunion ist für das kommende Schuljahr geplant.

      

    5.4.2   Französischpreis des Katholisches Schulwerks 

    Verleihung des FRANZÖSISCH-PREISES des Katholischen Schulwerks in Bayern im Jahr 2019

Der Französisch-Preis des Bayerischen Katholischen Schulwerkes ging dieses Jahr an eine Schülerin des Maria-Ward Gymnasiums in Nürnberg. Verena Schlosser (Q12) wurde aufgrund ihres vielseitigen Engagements bei französischen Projekten innerhalb und außerhalb der Schule mit einer Urkunde und einem Geldpreis belohnt. Zu ihren Aktivitäten gehörten unter anderem die Nachhilfestunden im Fach Französisch sowie die Moderation eines französischen Abends der Schule. Außerdem führte ihr mehrmonatiger Schüleraustausch zu einer innigen, bis heute bestehenden Freundschaft mit der Gastfamilie. Sie ist damit, nach Carolin Freiberk und Janina Körber, die dritte Schülerin des Maria-Ward Gymnasiums, die mit diesem Preis ausgezeichnet wurde.

Am 11. Januar 2019 fand diesbezüglich ein Festakt im Maristengymnasium in Fürstenzell statt, zu dem die Preisträgerin mit ihren Eltern und Frau Christ geladen wurde. Neben Verena Schlosser wurden noch vier weitere Schülerinnen und Schüler von Herrn Herbert Jank (Beauftragter des Katholischen Schulwerks in Bayern für die Beziehungen mit Frankreich, Québec und Kanada) und Herrn Dr. Peter Nothaft (Direktor des Katholischen Schulwerks in Bayern) geehrt. Anschließend gab es in der Mensa der Schule ein französisches 3-Gang Menü und bei einem Glas Wein klang der Abend gemütlich und mit netten Gesprächen aus.

 

(Die Preisträger und die Verantwortlichen)

 

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