Fachschaft Physik, Veranstaltungen

Bericht zum Exkursionstag am 08.02.2018: Planetarium und Botanischer Garten

Sterne, kleine helle Punkte im Nachthimmel. Doch was genau sind Sterne? Wo kommen sie her? Was genau ist die Milchstraße? Diese und viele weitere Fragen wurden uns bei unserem Planetarium Besuch am 08.02.2018 beantwortet. In der Vorstellung  „Milliarden Sonnen“ bekamen wir viele interessante Informationen über das Weltall, die Sterne, Satteliten und auch die frühere Sichtweise der Sterne aus verschiedenen Kulturen. Viele Länder benutzten die Sternenbilder als Kalender, andere als Orientierung für das Wetter, doch niemand wusste so genau was es mit den vielen Punkten am Himmel auf sich hatte, bis Galileo ein Teleskop zum ersten Mal zum Himmel richtete. Wer weiß, was die Welt wäre, ohne die Erforschung des Weltalls…                                                            Die Vorstellung war nicht nur sehr interessant und informativ, sondern auch wunderschön.

Nach der Vorstellung, gingen alle in ihre Gruppen, und für Unsere, ging es dann mit U- und S-Bahn zum botanischen Garten nach Erlangen. Nachdem wir uns selbst auf dem Gelände umschauen durften, erhielten wir eine Führung von einer dreiviertel Stunde. Als erstes waren wir in einem Kakteen-Haus, wo wir viele Informationen bekommen haben, wie sich Kakteen zum Beispiel am Leben halten, wofür sie die Stacheln brauchen oder wie sie lange ohne Wasser leben können. Danach ging es ins Tropen-Haus, in dem wir  verschiedene tropische Pflanzen wie zum Beispiel Kakaobäume, Zimtbäume oder auch Lianen gesehen haben und auch viel über diese Pflanzen und die Tropen erfahren haben. Nach der Führung kehrten wir wieder zurück nach Nürnberg.

Insgesamt war es ein sehr interessanter und schöner Tag, mit vielen überraschenden Informationen.

Anna Brunkhorst, 10B


Experimentieren im EAM Schülerlabor Physik

Am Exkursionstag, dem 8.02.2018, haben sich die 10. Klassen, nach einer gemeinsamen Vorstellung im Planetarium, in ihren jeweiligen Gruppen zusammen gefunden.                                                                                                 Herr Reinhardt fuhr mit unserer Gruppe zum physikalischen Institut nach Erlangen. In den Räumen der Physikdidaktik durften wir das EAM Schülerlabor besuchen und moderne Forschung, durch eigenständiges Experimentieren, erleben. Der EAM ist ein Forschungsverbund an der Universität Erlangen, der in den Bereichen Physik, Chemie, Elektrotechnik, Informatik und weiteren Disziplinen, moderne Hochleistungsmaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften entwickelt. Im Schülerlabor führten wir selbstständig Experimente, mit Unterstützung von vier Studenten, durch. In kleinen Gruppen ermittelten wir die spektrale Empfindlichkeit einer Solarzelle und deren maximale Wirkung. Eine Testzelle wurde von Interenzfiltern in einem Solarsimulator beleuchtet, wodurch schrittweise die spektrale Empfindlichkeit bestimmt wurde. Ein anderes, spannendes Experiment führten wir zur Windenergie durch. Indem wir die Modellanlage mit Hilfe einer Winkelskala zunehmend aus der Frontalanströmung bis zur maximalen Schräganströmung gedreht haben. Die Leistung verringerte sich immer mehr, bis sich das Windrad letztendlich in der senkrechten Stellung zum Luftstrom nicht mehr drehte. Ebenso führten wir noch drei andere Versuche mit Solarzellen durch, wobei wir diese in Parallel- und Reihenschaltung anschlossen und den Einfluss des Lichteinfallswinkels auf die Solarzellen maßen.                                                                                                                        Da wir Schülerinnen selbst Hand anlegen durften und es verschiedenste Experimente gab, war der Besuch im Schülerlabor sehr spaßig und interessant.

Pauline Böhm, G10b


Exkursionstag am 23.02.2017  in der ISER- Informatik-Sammlung Erlangen

Zu den Bildern... 

Ein Teil der 10. Jahrgangsstufe war dieses Jahr am Exkursionstag in der Informatiksammlung in Erlangen. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine interessante Ausstellung oder Führung, wie in einem Museum, sondern man kann viele der verschiedenen Exponate selbst in die Hand nehmen und ausprobieren, was sehr viel Spaß macht und das Verständnis für die Funktionsweise der unterschiedlichen Rechenmaschinen näher bringt.

Bemerkenswert war, dass man sich schon früher viele unterschiedliche Methoden ausgedacht hat, um Rechenarbeiten zu erleichtern. Zur Zeit der Römer beispielsweise, waren diese mechanisch aufgebaut.

Angefangen beim Abakus, den man sich wie auf einem Holzrahmen gespannte Stangen vorstellen muss, auf die Holzkugeln gesteckt wurden, geht es in der Ausstellung über in diverse Rechenmaschinen, die jedoch immer noch mechanisch waren. Mit diesen konnte man dann aber, im Laufe der Zeit neben Additions- und Subtraktionsaufgaben auch Multplikationen und Divisionen ausführen, und sie waren eine große Hilfestellung. Aber all dies wurde dann mit der elektronischen Rechenanlage ,,Zuse“ getoppt. Die FAU hat mit der Zuse Z23 vor über 50 Jahren mit der elektronischen Datenverarbeitung angefangen und sie ist heute das Highlight der Sammlung.

Die Zuse ist so groß wie eine Schrankwand, die für heutige Verhältnisse sehr wenig Speicherplatz hat (für das Speichern eines Klassenfotos, bräuchte man mehrere Fussballfelder an Zusen). Vor ein paar Jahren hat sich eine  kleine Gruppe von Menschen gefunden, die die Zuse über jahrelange, aufwendige Arbeiten wieder funktionstüchtig gemacht haben, weshalb auch wir sie in ,,Aktion“ sehen konnten. Eine Zuse wurde hauptsächlich zum Rechnen genutzt, hat aber laut Ausstellungsleiter nur  90% am Tag funktioniert, die anderen 10% musste man sie reparieren. Auf Lochstreifen konnte man im Dualsystem Programme erstellen und diese dann in der Zuse einlesen. Wir durften auch ein Programm ausprobieren, einen Reaktionstester, bei dem man fortlaufend einen Ton hörte und sobald sich dieser geändert hat, schnell auf eine Taste drücken musste - wir waren alle zu langsam und hatten dann, laut Zuse, 2-3 Promille Alkohol im Blut. Selbstverständlich haben wir dort auch noch die anderen Computer im Laufe der Zeitgeschichte angeschaut (die immer handlicher wurden) und waren darüber erstaunt, dass es am Anfang noch keine Maus gegeben hat, was sich glücklicherweise bald in dieser ,,Technikrevolution“ geändert hat. Wir haben auch weitere Ausstellungsstücke erkundet und detailierte Erklärungen bezüglich der einzelnen bekommen, wie zum Beispiel zu einem mechanischem Gerät, bei dem man auf einer Karte die Umrisse eines Sees entlangfahren konnte und dann  den Flächeninhalt des Sees erhalten hat. Zum Schluss durften wir noch eine Blick in einen großen Raum werfen mit modernen Hochleistungsrechenmaschinen, die auch so groß wie ein Kleiderschrank waren. Diese haben allerdings eine deutlich höhere Rechenleistung und Speicherkapazität als die Zuse: Der Superrechner in Erlangen, die MEGGIE, hat mit 511 Tflop/s die 250 billionenfache Rechenleistung und mit 1344TB das 6,72 billionenfache an Speicherkapazität der Zuse, belegt aber ,,nur“ den 346. Platz der Weltrangliste (im Vergleich hierzu hat ein iPhone nur 1-3Gflop/s).

Mirijam-Joséphine Götz, G10c


Bericht über Exkursionstag der 10. Klassen, Besuch der Sonderausstellung ALL.täglich im Museum Industriekultur Nürnberg.

Raumfahrt. Weltall. Satellit. Worte, die wir kennen, benutzen, ja sogar täglich hören und, die uns doch SO fremd sind, da wir, auf der Erde, auf den ersten Blick nichts damit zu tun haben. Oder?

"ALL.täglich", eine Ausstellung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der INNOSPACE und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, möchten diesen Mythos aufdecken. In verschiedenen Kästen werden mit Hilfe von Bildern, Texten, Exponaten und Animationen gezeigt und erklärt, wie Entdeckungen, Tests etc. aus der Raumfahrt alltäglich geworden sind und unser Leben mitbestimmen.

Die Roboter der Automobilindustrie und Medizin basieren heute auf Robotern des DLR, welche in den 90ern ursprünglich als "Handlanger" für Raumstationen entwickelt worden waren.

Zu weltfremd?

Dann denke doch an die Frühgeborenen, die ständig im Brutkasten überwacht werden müssen, um eine fachgerechte Versorgung erhalten zu können. Dieses System stammt ursprünglich vom Bord der ISS, um die Körperfunktionen der Astronauten überwachen zu können.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die genutzten Erkenntnisse und Technologien in den Bereichen Wohnen & Arbeiten, Gesundheit & Ernährung, Reise & Freizeit, Mobilität & Kommunikation, Wissen & Bildung ohne die Raumfahrt nicht so fortgeschritten wären wie sie heute sind.

Wenn du das nächste Mal schimpfst, da das Aufbauen der Bildern auf Google Earth so lange dauert, denke einfach an den Satelliten, der die Bilder in hoher Auflösung macht, an die Erde weiterleitet und lass dich davon faszinieren! Denn auch Google-Earth wäre ohne die Forschung der Raumfahrt nichts.

Sandra Dommke, G10b


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