Führung mit dem Obdachlosen Klaus

Eine Führung mit dem Obdachlosen Klaus

Am Montag, den 22.01.2018 machten wir uns auf den Weg zu dem Obdachlosen Klaus Billmeyer, der uns zu Einrichtungen zur Hilfe für Obdachlose bzw. für Menschen am Rande der Gesellschaft führte. Klaus ist seit neun Jahren obdachlos und arbeitet für das Sozialmagazin Straßenkreuzer. Er verdient sich sein weniges Geld mit dem Verkauf des Magazins und mit dem Leiten der „Fremdenführungen“. Bei seiner Arbeit begleitet ihn stets sein bester Freund: Hund Lord.

Zuerst führte uns Klaus zur Drogenhilfe für Frauen und Kinder „Lilith“. Dort wurde uns das Angebot und die Hilfeleistungen für drogenabhängige Frauen und Kinder näher gebracht. Außerdem wurden wir über gefährliche Drogen und Kräutermischungen aufgeklärt. Danach brachte uns Klaus zu „Pro Familia“, eine Beratungsstelle für die Bereiche Schwangerschaft, Sexualität, Familienplanung und Ehe. Dort wurden wir über die angebotenen Beratungen informiert und bestehende Fragen wurden geklärt. Anschließend gingen wir zu „Hängematte e.V.“. Diese bietet drogenabhängigen Obdachlosen einen Schlafplatz für bis zu 50 Nächte am Stück. Hierbei gibt es für sie Kochmöglichkeiten, Waschmöglichkeiten und einen Fernsehraum, sowie die Schlafzimmer. Nach dem Vortrag der Leitung bekamen wir einige Einblicke in die Räumlichkeiten der Hängematte. Danach klärten wir noch unsere Fragen und uns wurde steriles Drogenbesteck gezeigt, welches sich die Drogenabhängigen einmal täglich kostenlos abholen können, um mögliche Krankheiten zu vermeiden.  Zuletzt beantwortete uns Klaus noch unsere Fragen an ihn. Auf eine der Fragen, wo er schlafen würde, antwortete er, dass er stolzer Besitzer eines „Little Home“ ist, in dem er auf 3,2 Quadratmeter mit seinem Hund lebt.

Abschließend war die Führung bereichernd für uns, da wir für unser eigenes Leben viel lernen und mitnehmen konnten.

Kristina Schmaus und Jennifer Werner (R10c) 


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mwrs