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Weißes Kopftuch gegen das Vergessen: Spurensuche im Spanischunterricht

Weißes Kopftuch
Am Maria-Ward-Gymnasium blicken wir über den Tellerrand: Anlässlich des 50. Jahrestages der Militärdiktatur in Argentinien haben sich unsere Schülerinnen intensiv mit der Geschichte Südamerikas auseinandergesetzt. Im Rahmen einer weltweiten Aktion gestalteten sie die symbolischen weißen Kopftücher der Madres y Abuelas de Plaza de Mayo.
Datum:
28. März 2026
Von:
Martina Uschold

Hintergrund: Die Madres und Abuelas (Mütter und Großmütter) protestieren seit Jahrzehnten friedlich für die Aufklärung des Schicksals ihrer „verschwundenen“ Kinder und Enkelkinder, die unter der Diktatur (1976–1983) entführt wurden. Ihr weißes Kopftuch ist heute ein globales Symbol für den Kampf um Gerechtigkeit.
Mit dieser kreativen Arbeit verbinden unsere Schülerinnen Sprachen lernen und politisches Bewusstsein – für eine Erinnerungskultur ohne Grenzen.