Praktika

Praktikum am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium

In Sozialpraktischer Grundbildung müssen in den Jahrgangsstufen 9 und 10 zwei Praktika abgeleistet werden.

  • Umfang der beiden Praktika:
    15 volle Arbeitstage
  • Verteilung
    5 Tage in der 9. und 10 Tage in der 10. Jahrgangsstufe
  • Beide Praktika sind Voraussetzung für den Eintritt in die 12./13. Jahrgangsstufe.
  • Positionierung im Schuljahr
    Das Praktikum in der 9. Jahrgangsstufe wird zum Halbjahreswechsel durchgeführt, je nach Lage der Termine im entsprechenden Schuljahr also z.B die Woche vor oder nach den Faschingsferien. Der reguläre Unterricht entfällt in dieser Zeit.
    In der 10. Jahrgangsstufe wird das Praktikum zur Hälfte während der regulären Unterrichtszeit (also statt des Unterrichts) und zur Hälfte in den Ferien abgeleistet, konkret in der letzten Schulwoche vor den Osterferien und in der ersten Woche der Osterferien.
  • Im Einklang mit dem Jugendarbeitsschutzgesetzes kann dabei auch ein Dienst am Wochenende stattfinden, Ausgleich muss dafür an anderer Stelle gewährt werden.
  • Die Schülerinnen bewerben sich bei der von ihnen gewählten Praktikumsstelle jeweils selbst.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • In der 9. Jahrgangsstufe besuchen die Praktikantinnen eine Kindergarten oder eine KiTa ihrer Wahl. Sie sollen dabei sowohl Erfahrungen bezüglich der pädagogischen Arbeit und der pädagogischen Konzepte sammeln als auch Einblick in die Arbeit von Erzieher*innen und Kinderpfleger*innen gewinnen. Sie präsentieren ihre Eindrücke im nachfolgenden Unterricht.
  •  In der 10. Jahrgangsstufe besuchen die Schülerinnen eine Einrichtung, die „Dienst am Menschen“ leistet. Dies kann ein Alten- und Pflegeheim, ein Krankenhaus, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung, aber auch eine Einrichtung der Jugendarbeit, der sozialen Arbeit sein. Auch in dieser Jahrgangsstufe ist das Geschehen im Praktikum eng mit dem Lehrplan verzahnt, nach Beendigung der Praktikumszeit wird ein schriftlicher Praktikumsbericht abgegeben. Ebenso wie in der 9. Klasse ist es hier wichtig, Eindrücke von der Situation der betreffenden Zielgruppe der Einrichtung als auch von der Situation der dort Beschäftigten zu gewinnen.

Die Praktika haben somit einen hohen Stellenwert, um Erfahrungen in den Bereichen der Entwicklung von Kindern, den möglichen pädagogischen Konzepten, der Situation in Einrichtungen der Betreuung von alten Menschen, von Kranken, aber auch den beruflichen Bedingungen in diesen Bereichen zu gewinnen.

Die Möglichkeiten bei der Wahl der Praktikumsstelle erlauben es, auf individuelle Neigungen der Schülerinnen im Rahmen der allgemeinen Vorgaben Rücksicht zu nehmen.

StD W. Hörlein, Fachschaftsleiter Geschichte/Sozialkunde