Schullandheim

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Das Highlight der fünften Klassen: der Schullandheim-Aufenthalt.

Wenn die Schülerinnen in ihrer neuen Schule Fuß gefasst haben, sich im Gebäude auskennen, mit den neuen Fächern und dem Fachlehrer-System zurecht kommen und sich die ersten Freundschaften gefestigt haben, dann ist es Zeit für ein neues Abenteuer, für die Fahrt ins Schullandheim.

Fragen wie „Wohin geht es?“, „Mit wem bin ich in einem Zimmer?“, „Was werden wir alles unternehmen?“ und „Wie lange sind wir weg?“ kreisen in den Köpfen und Gesprächen der Mädchen und wollen am liebsten sofort und alle gleichzeitig geklärt werden.

Sollte auch die Frage „Ist das Schullandheim überhaupt noch zeitgemäß?“ auftauchen, kann sie nur mit einem eindeutigen „Auf jeden Fall!“ beantwortet werden.

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Viele Mädchen bewegen sich hier zum ersten Mal für einige Tage außerhalb des gewohnten Umfelds und gewinnen dadurch eine ganze Menge an Selbstsicherheit. Die Klassengemeinschaft erfährt durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse einen gewaltigen Schub und Mädchen, die vielleicht bislang noch keine feste Freundin gefunden haben, finden in der neuen und ungezwungenen Umgebung den ersehnten Anschluss.

Auch wir Lehrer*innen lernen unsere Schülerinnen von ganz neuen Seiten kennen und so manche Schülerin überrascht mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten, ihren sozialen Kompetenzen oder außerschulischem Wissen.

Wenn die Tage gut verlaufen sind und wir erschöpft nach Hause kommen, stellen wir fest, dass der Schullandheim-Aufenthalt auch für uns Kollegen ein Highlight war und nicht zuletzt auch den kollegialen Zusammenhalt gestärkt hat.

Uta Schubert